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Dezember 11, 2019  


3.5% Biegespannung
3.5 % Biegespannung ist die Spannung bei einer Randfaserdehnung von 3.5 %.
Häufige Normen: DIN 53452, ISO 178, ASTM D 790

Abrieb (DIN 53516)
Dieses Verfahren wird nur für thermoplastische Elastomere eingesetzt. Als Probekörper kommt ein Zylinder mit 16 mm Durchmesser und mindestens 6 mm Höhe zum Einsatz, der auf einer Walze mit Schleifpapier reibt.

Abrieb Reibradverfahren, gewichtsmäßig
Die Prüfung wird mit einem Taber-Reibrad-Gerät durchgeführt. Gemessen wird der Widerstand von Kunststoffen gegen Korn-Gleitverschleiß. Als Maß dient der gewichtsmäßige Abriebbetrag, der durch Schleifen der Probekörper an Schleifpapier bestimmter Qualität ermittelt wird. Gemessen wird der Abriebbetrag im mg nach 1000 Umdrehungen.
Häufige Normen: DIN 53505, ISO 868, ASTM D 2240

Biege-E-Modul
Der Biege-E-Modul stellt den Zusammenhang zwischen der Zunahme der Randfaserspannung eines Stabes bei einer Zunahme der Randfaserdehnung bei ungehinderter Querschnittsverformung dar.
Häufige Normen: DIN 53452, ISO 178, ASTM D 790

Biegefestigkeit
Die Biegefestigkeit ist die Maximalspannung, wenn diese vor 3.5 % Randfaserdehnung liegt. Die Maximalspannung kann mit der Spannung beim Bruch identisch sein.
Häufige Normen: DIN 53452, ISO 178, ASTM D 790

Biegespannung
Die Biegespannung ist die Nennspannung der Randfaser in der Mitte zwischen den Auflagern des Probekörpers zu jedem beliebigen Zeitpunkt des Versuchs.
Häufige Normen: DIN 53452, ISO 178, ASTM D 790

Biegespannung beim Bruch (Bruchspannung)
Ist die Nennspannung der Randfaser in der Mitte zwischen den Auflagern des Probekörpers beim Bruch.
Häufige Normen: DIN 53452, ISO 178, ASTM D 790

Brandverhalten FMVSS
Dieses Verfahren wird für die Prüfung von Kfz-Innenraummaterialien eingesetzt. Der Grenzwert der Abbrandgeschwindigkeit liegt bei 100 mm/min bei 15 s Beflammung. Bei allen Werkstoffen, Sie dieses Kriterium erfüllen finden die den Eintrag "Erfuellt".

Brechzahl
Nach dieser Norm wird die Brechungszahl für Licht von der Wellenlänge 589,3 nm, bezogen auf Vakuum gleich 1, bestimmt. Die Brechungszahl kann mit dem Abbe-Refraktometer im durchfallenden und reflektierten Licht ohne Umbau des Gerätes gemessen werden. Für höhere Anforderungen sind Eintauch-Refraktometer geeignet, bei denen aber nur im durchfallenden Licht gemessen werden kann.
Häufige Normen: DIN 53491, ISO 489, ASTM D 542

Brennbarkeit UL 94
Einstufung des Brandverhaltens eines stabfoermigen Probekoerpers bei horizontaler bzw. vertikaler Anordnung unter definierter Beflammung eines Bunsenbrenners.
Einstufung: V-0 (beste Einstufung), V-1, V-2, HB

Bruchdehnung
Die Dehnung beim Bruch ist die prozentuale Dehnung im Bereich der Meßmarken beim Reißen der Probe.
Häufige Normen: DIN 53455, ISO 527, ASTM D 638

Burning rate
In einer völlig geschlossenen Prüfkammer mit Beobachtungsfenster wird eine waagrecht angeordnete Probe einer 25 mm hohen blauen Falmme bei einem Brennerrohrdurchmesser von 10 mm ausgesetzt. Die Bewertung erfolgt anhand der Flammausbreitung, Flammengeschwindigkeit sowie mittlerer Brenndauer.
Norm: ASTM D 635

Charpy Schlagzähigkeit
Die Schlagzähigkeit ist die vom ungekerbten Probekörper verbrauchte Schlagarbeit, bezogen auf den kleinsten Querschnitt des Probekörpers vor dem Versuch.
Norm: ISO 179

Charpy Kerbschlagzähigkeit
Kerbschlagzähigkeit ist die vom gekerbten Probekörper verbrauchte Schlagarbeit, bezogen auf den Restquerschnitt des Probekörpers unter dem Kerb vor dem Versuch.
Norm: ISO 179

CTI 100-Tropfen-Wert
Wird die Zusatzbedingung (100 Auftropfungen) für den CTI nicht erfüllt, ermittelt man die höchste Spannung, bei der 5 Stellen 100 oder mehr Auftropfungen widerstehen und gibt diesen Wert als CTI 100-Tropfen-Wert zusätzlich an. Die Verwendung von Prüflösung A ist die Standardprüfung.
Häufige Normen: IEC 112, VDE 0303 T1

CTI M 100-Tropfen-Wert
Wird die Zusatzbedingung (100 Auftropfungen) für den CTI nicht erfüllt, ermittelt man die höchste Spannung, bei der 5 Stellen 100 oder mehr Auftropfungen widerstehen und gibt diesen Wert als CTI 100-Tropfen-Wert zusätzlich an. Die Verwendung von Prüflösung A ist die Standardprüfung. Wenn eine aggressivere Verunreinigung verlangt wird, verwendet man Lösung B und kennzeichnet diese Verwendung durch den Buchstaben M.
Häufige Normen: DIN 53480, IEC 112

Dehnung bei Höchstkraft
Die Dehnung bei Höchstkraft ist die prozentuale Dehnung im Bereich der Meßmarken bei der maximalen Zugkraft.

Dichte
Die Dichte wird aus dem Quotienten der Masse und dem Volumen ermittelt. Die Dichte variiert stark in Abhänigkeit von Zusatz-, Fuell,- und Verstaerkungsstoffen.
Häufige Normen: DIN 53479, ISO 1183, ASTM D 792

Dielektrischer Verlustfaktor
Der Dielektrische Verlustfaktor ist der Tangens des Fehlwinkels, um den die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung im Kondensator von pie/2 abweicht, wenn das Dielektrikum ausschließlich aus dem betreffenden Isolierstoff besteht. Abhängigkeit: Frequenz, Temperatur und Spannung.
Häufige Normen: DIN 53483, IEC 250, ASTM D 150

Dielektrizitätszahl
Die relative Dielektrizitätszahl gibt an, um welches Vielfache die Kapazität eines Kondensators mit einem Isolierstoff als Dielektrikum größer ist als die Kapazität desselben Kondensators mit Luft. Abhängigkeit: Frequenz, Temperatur und Spannung.
Häufige Normen: DIN 53483, IEC 250, ASTM D 150

Doppel-V-Kerbschlagzähigkeit
Die Doppel-V-Schlagzähigkeit ist die beim Bruch eines Probekörpers mit Doppel-V-Kerbe verbrauchte Schlagarbeit, bezogen auf den kleinsten Restquerschnitt des Probekörpers zwischen dem Kerbgrund der sich gegenüberliegenden V-Kerben vor dem Versuch.

Druckverformungsrest
Die Bestimmung des Druckverformungsrestes soll darüber Aufschluß geben, wieweit die elastischen Eigenschaften von thermoplastischen Elastomeren nach lang anhaltender konstanter Druckverformung bei vorgegebener Temparatur erhalten bleiben. Das Prüfverfahren ist anwendbar auf Proben mit einer Härte von 30 bis 95 Shore A.
Häufige Normen: DIN 53517, ISO 815, ASTM D 395

Effektive Temperaturleitfähigkeit
Die Temperaturleitfähigkeit wird für die rechnerische Erfassung instationärer Abkühlvorgänge (z.B. Abkühlzeit bei der Spritzgießverarbeitung) benötigt.

Elektrische Durchschlagfestigkeit
Die Durchschlagfestigkeit ist der Quotient aus der Durchschlagspannung und der zwischen den Elektroden gemessenen geringsten Dicke der Probe. Abhängigkeit: Probendicke, Elektrodenform.
Häufige Normen: DIN 53481, IEC 243, VDE 0303 T2

Formbeständigkeitstemperatur HDT
Prüfung dient zur Bestimmung der Formbeständigkeit von Probekörpern definierter Größe, die bei konstanter Biegebeanspruchung in einem flüssigen Wärmeübertragungsmittel steigender Temperatur ausgesetzt werden. Die Kennzeichnung erfolgt durch die Temperatur, bei der die Biegeprobe unter mittig aufgebrachter Kraft um einen bestimmten Betrag verformt ist.
Häufige Normen: DIN 53461, ISO 75, ASTM D 648

Glasübergangstemperatur
Im Bereich der Glasübergangstemperatur ist die thermische Energie der Kettenmoleküle so angewachsen, daß die Kettenglieder Bewegungsbehinderungen durch innermolekulare und zwischenmolekulare Nebenvalenzkräfte überwinden und sich daher gegeneinander drehen können.
Häufige Normen: DIN 53765, ASTM D 3418

Izod-Kerbschlagzähigkeit (ASTM)
Ein Pendel bekannten Energieinhaltes trifft am tiefsten Punkt seiner Schwingung gegen einen Normkörper, danach wird die Höhe nach Durchschwingen anschließend an das Brechen der Probe gemessen. Die Justierung erfolgt so, dass die Lager des Pendels kräftefrei sind, wodurch kein Energieverlust auftritt. Das Ergebnis wird in J/m, also ohne Bezug auf eine Querschnitteinheit angegeben.
Häufige Norm: ASTM D 256

Izod-Kerbschlagzähigkeit (ISO)
Angaben nach ISO 180 und ASTM D 256 sind bis auf Probekörper identisch. Ein Pendel bekannten Energieinhaltes trifft am tiefsten Punkt seiner Schwingung gegen einen Normkörper, danach wird die Höhe nach Durchschwingen anschliessend an das Brechen der Probe gemessen. Die Justierung erfolgt so, daß die Lager des Pendels kräftefrei sind, wodurch kein Energieverlust auftritt.
Häufige Normen: ISO 180, ASTM D 256

Izod-Schlagzähigkeit (ASTM)
Bei diesem Versuch wird ein einseitig eingespannter, senkrecht angeordneter Biegestab durch einen einzelnen Schlag des Pendelhammers gebrochen, wobei die Aufschlaglinie einen definierten Abstand von der Probekörpereinspannung und der Mittellinie der Kerbe hat. Zur Bestimmung der Izod-Schlagzähigkeit schlägt der Pendelhammer am umgedrehten (reversed) gekerbten Probekörper (schmalseitig) auf die der Kerbe gegenüberliegenden Seite.
Häufige Normen: ASTM D 256

Izod-Schlagzähigkeit (ISO)
Ein Pendel bekannten Energieinhaltes trifft am tiefsten Punkt seiner Schwingung  gegen einen Normkörper, danach wird die Höhe nach Durchschwingen anschliessend an das Brechen der Probe gemessen. Die Justierung erfolgt so, dass die Lager des Pendels kräftefrei sind, wodurch kein Energieverlust auftritt.
Häufige Normen: DIN 53435, ISO 180, ASTM D 256

Kennzeichnende Dichte (nur PE)
Die Bestimmung der Dichte dient der Feststellung von physikalischen und/oder chemischen Veränderungen bei Kunststoffen. Die kennzeichnende Dichte wird nur bei Polyethylen aufgeführt.
Häufige Norm: ISO 1872

Kriechstromfestigkeit
Die Kriechstromfestigkeit ist die Widerstandsfähigkeit des Isolierstoffes gegen Kriechspurbildung. Kriechspurbildung ist die sichbare Folge einer örtlichen thermischen Zersetzung von Isolierstoffen unter Einwirkung eines Kriechstroms.
Häufige Normen: DIN 53480, VDE 0303/1

Kugeldruckhärte
Die Kugeldruckhärte ist der Quotient aus Prüfkraft und Oberfläche des Enddruckes, der unter einer Kugel mit bestimmtem Durchmesser nach bestimmter Zeitdauer nach Aufbringen der Prüfkraft vorhanden ist.
Häufige Normen: DIN 53456, ISO 2039

K-Wert
Der K-Wert wird durch eine Zahlenwertgleichung definiert, in welche das Viskositätsverhältnis und die Massenkonzentration der Lösung eingehen.
Häufige Normen: DIN 53726, ISO 1628

Längenausdehnungskoeffizient
Mit dieser Prüfung soll die reversible thermische Längenänderung soweit wie möglich unter Ausschluß von irreversiblen Längenänderungen bestimmt werden. Bestimmt wird der Längenausdehnungskoeffizient als Zweipunktmessung in einem festgelegten Temperaturbereich. Die Angabe längs bezeichnet die Messung in Spritzrichtung.
Häufige Normen: DIN 53752, ASTM D 696

Lichtbogenfestigkeit
Bei dieser Prüfung wird ein Hochspannungslichtbogen (15 kV) zwischen zwei auf der Elektroden erzeugt. Der Bogen wird periodisch unterbrochen, die Aus-Periode wird mit fortschreitender Zeit kleiner, bis der Bogen schließlich kontinuierlich brennt. Seine Wirksamkeit wird durch Verstärken des Stromes erhöht. Die maximale Prüfzeit beträgt 420 s. Die Materialien werden anhand ihrer Versagenszeit klassifiziert.
Häufige Normen: ASTM D 495

Lichttransmissionsgrad
Index c : Tageslicht. Angaben ohne weitere Erläuterungen möglich.
Häufige Norm: ASTM D 1003

Lochschlagzähigkeit
Die Lochschlagzähigkeit ist die beim Bruch eines Probekörpers mit Lochkerbe verbrauchte Schlagarbeit, bezogen auf den kleinsten Restquerschnitt des Probekörpers zu beiden Seiten des Loches vor dem Versuch.

MFR (Melt Flow Ratio)
Der MFR ist die Menge Material (in g), die in 10 min unter der Wirkung einer festgelegten Kraft durch eine genormte Düse gedrückt wird.
Häufige Normen: DIN 53735, ISO 1130, ASTM D 1238

MVR (Melt Volume Ratio)
Der MVR ist die Menge Material (in cm3), die in 10 min unter der Wirkung einer festgelegten Kraft durch eine genormte Düse gepresst wird. Errechnet wird die MVR über die Länge des Kolbenweges und den Zeitabstand gemäß Norm. Unter verschiedenen Bedingungen gemessene MVR-Werte können nicht ineinander umgerechnet werden.
Häufige Normen: DIN 53735, ISO 1130, ASTM D 1238

Nachschwindung
Unter Nachschwindung versteht man Änderungen der Maße an einem geformten Körper, die nach Beendigung der Fertigung, bei warm entformten Körpern nach vollständiger Abkühlung auf Raumtemperatur, beobachtet werden können, und nach Erwärmung der Teile in der Anwendung.
Häufige Normen: ISO 2577, ASTM D 1299

Reibungszahl
Die Reibungszahl ist definiert aus der Normalkraft zwischen den im Kontakt befindlichen Flächen und der der Bewegung entgegenwirkenden Reibungskraft.
Häufige Norm: ASTM D 1894

Rockwell-Härte
HR = 130 - e. e ist die Eindringtiefe nach Wegnahme der Hauptlast (15s). Wirkung der Vorlast (in allen Fällen 10s).
Häufige Normen: DIN 53505, ISO 2039, ASTM D 785

Rückprallelastizität
Die Rückprallelastizität gibt das Verhältnis von zurückgewonnener zu aufgewandter Schlagarbeit an.
Häufige Normen: DIN 53512, ISO 4662, ASTM D 2362

Sauerstoffindex
Der als Kennzahl für Polymere angegebene LOI (Limiting Oxygen Index) gibt den Prozentgehalt von Sauerstoff in einer Sauerstoff/Stickstoff-Mischung an, der erforderlich ist, einen Kunststoffstab in Berührung mit einer Zündflamme ähnlich einer Kerze abbrennen zu lassen.
Häufige Normen: ISO 4589, ASTM D 2863

Scherfestigkeit
Bezeichnet die Widerstandsfähigkeit gegen Schubbeanspruchungen.
Häufige Norm: ASTM D 732

Schmelztemperatur
Nur definiert bei teilkristallinen Stoffen. Diejenige Temperatur, oberhalb der bei teilkristallinen Produkten keine Kristallite mehr existieren können.
Häufige Normen: DIN 53736, ISO 3146, ASTM D 789

Schubmodul
Quotient aus der Spannung und der daraus resultierenden Verzerrung.
Häufige Normen: ISO 6721

Schüttdichte
Die Schüttdichte ist der Quotient aus der Masse und dem Volumen, das die in bestimmter Weise geschüttete Formmasse einnimmt.
Häufige Normen: DIN 53468, ISO 60, ASTM D 1895

Shore-Härte
Dieses Prüfverfahren wird zur Bestimmung der Härte bei halbharten und elastomeren Kunststoffen eingesetzt. Unter der Härte nach Shore wird der Widerstand gegen das Eindringen eines Kegelstumpfes unter definierter Druckkraft verstanden.
Häufige Normen: DIN 53505, ISO 868, ASTM D 2240

Spannung bei x% Dehnung
Die Zugspannung bei x% Dehnung ist die bei Erreichen einer bestimmten (x%) Dehnung vorhandene Spannung. Diese Eigenschaft wird hauptsächlich bei TPE's (Thermoplastischen Elastomeren) angegeben.
Häufige Normen: DIN 53455, ISO 527, ASTM D 638

Spezifische Wärmekapazität
Die spezifische Wärmekapazität ist diejenige Wärmemenge, die erforderlich ist, um 1 g eines Stoffes bei konstantem Druck um 1 K zu erwärmen.
Häufige Normen: DIN 53765, ASTM D 696

Spezifischer Druchgangswiderstand
Der Durchgangswiderstand ist das Verhältnis der an den im Kontakt mit dem Isolierstoff befindlichen Elektroden anliegenden Spannung zu dem zwischen diesen Elektroden im Isolierstoff verlaufenden Strom unter Ausschluß des über die Oberfläche verlaufenden Stromanteiles.
Häufige Normen: DIN 53482, IEC 93, VDE 0303 T3, ASTM D 257

Spezifischer Oberflächenwiderstand
Der Oberflächenwiderstand ist der Widerstand zwischen Elektroden, die in festgelegter Weise auf die Oberfläche aufgesetzt oder aufgebracht werden. Der ermittelte Wert ist stark abhängig von der Luftfeuchtigkeit und Verunreinigungen an der Oberfläche sowie der Probekörperdicke, der Elektrodenform und -anordnung.
Häufige Normen: DIN 53482, IEC 93, VDE 0303 T3, ASTM D 257

Streckspannung
Die Streckspannung ist die Zugspannung, bei der die Steigung der Kraft- Längenänderungskurve zum erstenmal gleich Null wird.
Häufige Normen: DIN 53455, ISO 527, ASTM D 638

Verarbeitungsschwindung
Unter Verarbeitungsschwindung versteht man den Massunterschied zwischen Werkzeug und Formteil nach definierter Lagerung. Die Angabe längs bezeichnet die Verarbeitungsschwindung in Spritzrichtung.
Häufige Normen: DIN 16901, ISO 294, ASTM D 955

Vergleichszahl Kriechwegbildung CTI
Der CTI-Wert ist der Zahlenwert der höchsten Spannung, die der Isolierstoff an 5 Stellen bei 50 Auftropfungen der Prüflösung ohne Kriechwegbildung übersteht.
Häufige Normen: DIN 53480, IEC 112

Vicat-Erweichungstemperatur
Zweck dieser Prüfung ist es, das Erweichungsverhalten bei Erwärmung von Thermoplasten als Kennzahl zu bestimmen. Die Vicat-Erweichungstemperatur ist die Temperatur, bei der ein bestimmter Eindringkörper unter einer bestimmten Kraft 1 mm tief senkrecht in den Probekörper eingedrungen ist.
Häufige Normen: DIN 53460, ISO 306

Viskositätszahl
Die Viskositätszahl ist die unter Normbedingungen ermittelte relative Erhöhung der Viskosität eines Lösungsmittels durch 0.1-1.0 g/100 ml gelöstes Polymer, geteilt durch die Konzentration in g/100 ml.
Häufige Normen: DIN 53727, ISO 307, ASTM D 2117

Wärmeleitfähigkeit Lambda
Die Wärmeleitfähigkeit ist eine Stoffeigenschaft, die angibt, wie groß in einem gegebenen Temperaturfeld der Wärmestrom ist, der die Meßfläche unter der Wirkung des Temperaturgefälles in Richtung der Flächennormale durchströmt.
Häufige Normen: DIN 53612, ISO 8302, ASTM C 177

Weiterreißfestigkeit
Der Weiterreißwiderstand dient als Maß für die Empfindlichkeit von TPEs (Folien) gegen daß Weiterreißen von Schnittschäden. Der Weiterreiswiderstand ist von der Temperatur, der Prüfgeschwindigkeit und der Kalander- bzw. Spritzrichtung abhänigig. Der Weiterreißwiderstand ist der Quotient aus der Kraft, die ein definiert eingeschnittener Probekörper festgelegter Form und Abmessung dem Weitereißen entgegensetzt, wobei die angelegte Kraft senkrecht zur Schnittrichtung und der Probendicke wirkt.
Häufige Normen: DIN 53515, ISO 6383

Zeitdehnspannung
Die Zeitdehnspannung ist die Spannung, die nach einer bestimmten Zeit zu einer Gesamtdehnung führt. Die Dehnung wird meist in % angegeben.

Zug-E-Modul
Der Zug-E-Modul stellt den Zusammenhang zwischen der Zunahme der Spannung eines Stabes im Zugversuch und der Zunahme der Dehnung bei ungehinderter Querschnittsverformung dar.
Häufige Normen: DIN 53455, ISO 527, ASTM D 638

Zugfestigkeit
Die Zugfestigkeit ist die maximale Zugspannung des Probekörpers während des Zugversuches. Sie kann mit der Spannung beim Bruch identisch sein.
Häufige Normen: DIN 53455, ISO 527, ASTM D 638

Zug-Kriechmodul
Der Kriechmodul ist der Quotient aus der zeitlich konstanten Zugspannung und der zeitabhängigen Dehnung. Wenn der Kriechmodul außerhalb des linear viskoelastischen Bereiches liegt, nimmt er mit zunehmender Spannung ab. Deshalb werden bei der Angabe der Kriechmodulwerte die entsprechenden Spannungen mit angegeben.
Häufige Normen: DIN 53444, ISO 899

 

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